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Angelika Schindel
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stadt.raum.kunst. - Erster whiteBOX-Crowdfunding-Wettbewerb
featured by whiteBOX.art, Startnext & Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft

Gemeinsam mit dem Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft der Landeshauptstadt München sowie der Crowdfunding-Plattform Startnext schreibt die whiteBOX für das Jahr 2017 erstmals in München einen Crowdfunding-Wettbewerb aus. Mit diesem Wettbewerb geht die whiteBOX neue Wege bei der Vergabe von Fördermitteln. Unterstützt werden Projekte, die es schaffen, im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne viele Menschen zu mobilisieren. Wem es gelingt, die „Crowd“ zu überzeugen, sich an der Finanzierung des Projektes zu beteiligen, hat gute Chancen, zusätzliche Mittel der whiteBOX zu erhalten und deren Infrastruktur für die Umsetzung zu nutzen.

Jugendorchester Festival AUFTAKT!
Das Kooperationsprojekt zwischen der Jeunesses Musicales Bayern und der whiteBOX geht in die zweite Runde

Nach dem großen Erfolg des 1. Jugendorchester-Festivals "Auftakt!" im vergangenen Jahr gibt es im Sommer 2017 eine zweite Auflage des Festivals, einer Kooperation der Jeunesses Musicales Bayern und der whiteBOX: Vom 14. bis 16. Juli 2017 kommen im Werksviertel in München wieder junge Musikerinnen und Musiker aus Bayern und darüber hinaus zusammen, um gemeinsam und füreinander zu musizieren. Auch in diesem Jahr sind internationale Gäste als Artists in Residence dabei. Marc Sinan, türkisch-armenisch-deutscher Komponist und Gitarrist und die aus Tschechien stammende Geigerin, Schauspielerin und Sängerin Iva Bittová bringen sich als Solisten und Workshopleiter ins Programm ein und setzen interkulturelle Akzente. Ein Novum in diesem Jahr: Die whiteBOX vergibt einen Kompositionsauftrag an die Münchner Komponistin Verena Marisa. Ihre Komposition für Streicher und Theremin, an der sie selbst als Solistin mitwirkt, wird im Rahmen des Jugendorchester-Festivals AUFTAKT! uraufgeführt. Sie begleitet die whiteBOX  das ganze Jahr als Composer in Residence. Die Schirmherrschaft des Festivals hat Mariss Jansons übernommen.

Ursprung/Origins – eine Versuchsannäherung
über die Selbstorganisation der Materie und Entstehung des ersten Lebens auf der Erde zwischen der Künstlerin Judith Egger und dem Naturwissenschaftler Dieter Braun

Vom 24. April bis 14. Mai 2017 findet in der whiteBOX die prozessuale Ausstellung „Ursprung/Origins – eine Versuchsannäherung“. Judith Egger, Preisträgerin 2015 des neuen Münchner Kunstpreises zwei:eins 2015, und ihr Projektpartner Dieter Braun werden über die Dauer von drei Wochen ein künstlerisches Labor in der whiteBOX aufbauen, in dem der Dialog zwischen Künstlerin und Wissenschaftler in Objekten, Videos, Interviews und einem dazu entstandenen Buch gezeigt wird. Gleichzeitig entwickeln sie eine eigenständige installative Umgebung vor den Augen der Besucherinnen und Besucher, die einen wilden Mix zwischen Dieter Brauns Labor und Judith Eggers Atelier darstellen wird.

Klangfarben
Schattenspiele zum Muttertag in der whiteBOX

Dritter Workshop des Familienprojekts „Klangfarben“ am 14. Mai 2017

In diesem Jahr finden in der whiteBOX an jedem zweiten Sonntag im Monat die „Klangfarben“ statt, jeweils von 14 bis 17 Uhr. Zielgruppe sind Kinder im Alter von 6 bis 9 Jahren und ihre Eltern. Jeder der Workshops behandelt ein eigenes Thema. Den Auftakt der Reihe gab es im Februar mit „Farbwesen“, bei dem die Verbindung zwischen Musik, Malerei und Kreativität im Mittelpunkt stand. Im März wurde im Rahmen des interkulturellen Workshops „Patterns of India“ zu Farben und Musik der fernen Länder Indien und Afghanistan eingeladen. Beim dritten Workshop der Reihe am Muttertag geht es passenderweise um die Liebe.   

I EXIST - nach Rajasthan
Interkulturelles und multimediales Musikperformanceprojekt, das zu den Wurzeln der Roma in Indien führt

Am 3. April 2017 um 20.00 Uhr wird das abendfüllende, szenische Konzert „I EXIST – nach Rajasthan“ mit Videoinstallationen, Bühnenbild und Orchester im Technikum im Werksviertel aufgeführt. Die whiteBOX ist Veranstalter der Münchner Erstaufführung und neben dem Radialsystem V, Berlin und HELLERAU Festspielhaus der Europäischen Künste Dresden Koproduktionspartner des internationalen Projekts. Gefördert wird das Projekt durch die Kulturstiftung des Bundes und den Kofinanzierungsfonds der Berliner Staatskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten. Der Vorverkauf für die Münchner Aufführung startet in Kürze.

Living Colors – Körper und Klang - Ausstellung
Die Performance-Künstlerin und Malerin Noriko Kura und der Klangkünstler Stefan Winter präsentieren ihr Gesamtkunstwerk „Living Colors“

Bei ihrer Performance Living Colors werden die beiden Künstler mit Farben, Formen, Körper, Bewegung und Klang die weiße Stille der whiteBOX durchbrechen. Letztlich bemalt Noriko Kura mit ihrem Körper den gesamten Raum. Das Ergebnis dieses ungewöhnlichen Schaffens kann in der Ausstellung „Living Colors“ vom 20. März 2017 bis 2. April 2017 betrachtet und begangen werden. Im Rahmen der Ausstellung machen Videoinstallationen das Agieren der beiden Künstler und die Entstehung ihres gemeinsamen Werks nachvollziehbar. Bei der Farbperformance, die vorab am 16. März 2017 in der whiteBOX stattfinden wird, werden maximal 25 in farbsichere Anzüge gehüllte Personen teilnehmen. (Die Veranstaltung ist ausverkauft!) Die Eröffnung der Ausstellung findet am Sonntag, den 19. März 2017 um 16.00 Uhr in der whiteBOX statt. Alle Kunstinteressierten sind dazu herzlich eingeladen. Die Ausstellung ist ab 20. März 2017 täglich von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei! 

DOUBLE ROAD
Das erste Residency-Projekt der whiteBOX geht an den Start

Am 23. Februar 2017 um 19.00 Uhr findet der Kick-Off des Kooperationsprojekts mit der Initiative „Double Road“ und dem Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan Bangalore, Indien, im Gastatelier der whiteBOX statt.

Noch in diesem Monat werden Sridhar Gangolli und Suresh Kumar das Gastatelier in der whiteBOX im Werksviertel beziehen. Die beiden Künstler aus der Stadt Bangalore in dem indischen Staat Karnataka werden hier vom 20. Februar 2017 bis 20.März 2017 als erste Artists in Residence leben und arbeiten. In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan Bangalore ist die whiteBOX vier Wochen lang die Gastgeberin für die beiden Kreativen aus Indien. Die Kooperation mit dem Titel DOUBLE ROAD wurde von den Münchner Künstlerinnen und Künstlern Christian Engelmann, Beate Engl, Maximilian Erbacher, Fabian Hesse, Hermann Hiller und Ralf Homann initiiert und ermöglicht. Zum Auftakt dieses Projekts und gleichzeitig des diesjährigen whiteBOX-Schwerpunkts „All about India“ werden die beiden Gäste im Rahmen eines Empfangs am 23. Februar 2017 vorgestellt und begrüßt. Besucherinnen und Besucher haben dabei die Gelegenheit, die künstlerische Arbeit und ihre Vorhaben für die Residenz in München kennenzulernen. Der Eintritt ist frei.

CORPS IN SITU IN CITY by Aline Brugel
Ein künstlerisches Plakatprojekt der whiteBOX in München – überraschend, vorübergehend und vergänglich

Die französische Künstlerin und Tänzerin Aline Brugel wird von Mitte Juli bis Mitte Oktober 2017 als Artist in Residence das Gastatelier der whiteBOX im Werksviertel beziehen. Für ihr temporäres und vergängliches Plakatprojekt fotografiert sie Protagonistinnen und Protagonisten des Werksviertels. Eine Kooperation mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks ist in Planung. Die Plakate werden ab September/Oktober 2017 nicht nur im Werksviertel sondern auch in der gesamten Münchner Innenstadt zu sehen sein. Die Kunstaktion mündet in einer Mitte September in der whiteBOX stattfindenden Ausstellung zum Thema „Body & Urban Space“, die von Cagla Ilk kuratiert wird.

selfciety
Künstlerische Perspektiven auf Selbstwahrnehmung und Selbstdarstellung unter dem Einfluss digitaler Medien

Vom 13. Januar bis 26. Februar 2017 zeigt das neue Kunst- und Kulturzentrum whiteBOX im Münchner Stadtteil Werksviertel unter dem Titel „selfciety“ Positionen zum Thema Selbstwahrnehmung und Selbstdarstellung im digitalen Zeitalter. Kuratiert wurde „selfciety“ von dem Mannheimer Medienkünstler und Festivalmacher Benjamin Jantzen, der in der whiteBOX für den Bereich „Neue Medien / Digital Art“ verantwortlich zeichnet. Acht Künstlerinnen und Künstler wurden für die Ausstellung ausgewählt: Aurélie Bayad, Manja Ebert, Esben Holk, Ruth Hutter, Gretta Louw, Stephanie Maier, Martina Menegon sowie ein Künstlerkollektiv um den Produzenten Yves Peitzner mit dem Duo mayer+empl, Klangkünstler Rick Rummler und dem Choreografen Dali Touiti. „selfciety“ eröffnet am Freitag, 13. Januar um 19 Uhr mit der Live-Performance „Distorted Vanity“. Ab Samstag, 14. Januar ist die Ausstellung täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Zusätzlich gibt es jeden Donnerstag um 18 Uhr eine After-Work-Führung. Weitere Führungen werden auf Anfrage oder samstags und sonntags jeweils um 14 Uhr angeboten. Der Eintritt ist frei. 

Flurfest 2016
Neues Fördermodell der whiteBOX geht an den Start

Am 8. Dezember 2016 steigt in der whiteBOX erstmals das Flurfest. Alle Freundinnen und Freunde der whiteBOX im neuen Werksviertel sowie alle kunst- und kulturinteressierten Münchnerinnen und Münchner sind herzlich zum Mitfeiern eingeladen. Anlass der Party ist der Beginn der Suche nach Flurpatinnen und Flurpaten.

Wer möchte, kann sich am 8. Dezember 2016 vor Ort einen Quadratmeter Flur in der whiteBOX aussuchen und in Zukunft sein Eigen nennen. Der Preis für eine Flurpatenschaft liegt bei lediglich € 8,00* pro Monat. Der ausgewählte Platz kann überall sein im Flur: vor dem Atelier des oder der jeweiligen LieblingskünstlerIn, in der Nähe des Büros, direkt neben der Türe zu den Toiletten oder gleich beim Eingang der whiteBOX im Werk 3. Jeder Flurbesitzer kann seine Fläche fürs Verweilen vor Ort ganz individuell gestalten  - mit Buchsbaum, Palme, Teppich, Sitzkissen oder Stuhl.

Open Studios
Ein Wochenende im Zeichen der Kunst

Kunst und Kultur sind dem Werksviertel ins Fundament eingeschrieben. Überall auf dem Gelände, in den ehemaligen Pfanni-Werkshallen arbeiten Dutzende Kunst- und Kulturschaffende in ihren Ateliers und Proberäumen. Diese künstlerische Vielfalt soll mit der Neugestaltung des Werksviertels verstetigt werden. Alleine in der Atelierstraße 18, im orangefarbenen Werk 3, haben 24 Künstlerinnen und Künstler im vergangenen April eine neue dauerhafte Wirkungsstätte gefunden. Nun laden sie erstmals seit der Eröffnung zum Wochenende der „Offenen Ateliers“ ein. Vom 25. bis 27. November 2016 bespielen sie mit ihrer Kunst zwölf Ateliers, zwei temporäre Ausstellungsräume - die whiteBOX und das Gastatelier – sowie die großzügig angelegten Flure. Der Eintritt ist frei.

Funk the System
Street Dance Festival

Erst Ende August wurde im neuen Werksviertel mit dem Festival STRAIGHT OUTTA WHITEBOX die Straßenkunst gefeiert. Der HipHop-Artist Miguel T. Sozinho und die Graffiti-Legende Loomit verbanden ihre jeweilige Kunst erstmals miteinander. Die tänzerischen und visuellen Ausdrucksformen der beiden Streetart-Künstler wurden im Rahmen des Festivals in der whiteBOX und auf dem Gelände der ehemaligen Pfanni-Fabrikhallen erfolgreich gemeinsam in Szene gesetzt. Mit FUNK THE SYSTEM steht nun die nächste Veranstaltung mit dem Kooperationspartner „Street Love“ ins Haus. Das Festival findet einmal jährlich in München statt und bringt in diesem Jahr zum ersten Mal die Künstler und Freunde des HipHop für ihre Battles in die whiteBOX. 

STRAIGHT OUTTA WHITEBOX
Streetart Hip Hop Festival

Es gibt ein künstlerisches Genre, das vermutlich jedem Besucher des Werksviertels ohne weitere Worte sofort ins Auge springt: Streetart. Über lange Jahre waren die brachen Pfanni-Fabrikhallen so etwas wie eine riesige „Wall of Fame“ weltbekannter Graffiti-Künstler, die auf der Durchreise durch München ihre willkommenen künstlerischen Spuren auf dem Gelände hinterlassen haben. Der Graffiti-Künstler Loomit ist dabei so etwas wie der Artist oder vielleicht sogar Curator-in-Residence, der seit den 90er Jahren in einer ehemaligen Pfanni-Werkshalle arbeitet, von dort über viele Jahre die dortigen Sprühaktivitäten seiner Kollegen initiiert und koordiniert hat.
Im Zuge der Stadtteilentwicklung wird Loomit im Umfeld der whitebox wieder ein Atelier beziehen.

EVERYTHING IS A REMIX
Ausstellung, Veranstaltungsreihe und Performances zum Thema Remix

Die whiteBOX in München hat Medienkünstlerinnen und –künstler aus der ganzen Welt  zur Teilnahme an der Ausstellung „Everything is a Remix“ eingeladen. Nahezu 40 sehr interessante Arbeiten aus rund 20 Ländern, von Argentinien und Mexiko über Europa bis nach Australien wurden eingereicht. Zwölf davon sind nun ab Samstag in München zu sehen und zu erleben.

Everything is a Remix

Das Werksviertel wird unter anderem geprägt sein durch eine junge Start-Up-Szene im Bereich der digitalen Medien, die im Existenzgründungs-Inkubator “Werk 1” verortet ist. Es liegt daher nahe, der Medienkunst einen eigenen Schwerpunkt in der whitebox zu geben. Dabei soll es jedoch nicht beim digitalen Medium und beim virtuellen Raum bleiben. Beleuchtet werden sollen insbesondere die Schnittstellen zu realen Räumen und analogen künstlerischen Verfahren, verbunden mit der Frage, inwiefern die Digitalisierung unsere ästhetischen Begrifflichkeiten zu hinterfragen und zu vitalisieren imstande ist.

Space Unfolding
Trondheim Voices & Asle Karstad & Kurt Laurenz Theinert

Das norwegische Vokalensemble Trondheim Voices und der Sound Designer Asle Karstad sind die ersten Künstler überhaupt, die in dem neuen Veranstaltungsraum whitebox künstlerisch arbeiten. In einer spektakulären Klang- und Licht-Installation mit dem Titel „Space Unfolding“ erschließen sie gemeinsam mit dem Stuttgarter Lichtkünstler Kurt Laurenz Theinert die Räume akustisch und visuell.

Jugendorchester-Festival „Auftakt!“
Eröffnungskonzert mit dem O/MODƏRNT Kammerorkestar (Dirigent: David Lundblad)

„Auftakt!“ ist das erste Jugendorchester-Festival in Süddeutschland. Die whitebox richtet in Kooperation mit der Jeunesses Musicales Bayern dieses internationale Projekt aus, an dem sich junge Orchestermusikerinnen und -musiker in München begegnen und gemeinsam musizieren.

Püree-Linie
Performance-Parcours

Zentrale Themen in und um die whitebox sind kulturelle Vielfalt und Teilhabe. Es geht darum, dem Stadtteil Werksviertel eine Identität zu geben. Das erste Projekt, das von der whitebox initiiert wird, ist daher ein Theater-Performance-Parcours, der gemeinsam mit den Menschen im Werksviertel die Geschichten dieses Geländes erforschen und erzählen will.

whitebox – Raum für Entfaltung
Das Kunst- und Kulturprojekt im Werksviertel geht an den Start

Das in unmittelbarer Nähe des Münchner Ostbahnhofs entstehende Quartier Werksviertel war in den vergangenen Monaten vor allem in Zusammenhang mit der Standortdiskussion um den neuen Münchner Konzertsaal im öffentlichen Fokus. Freunde zeitgenössischer Kunst und spannender kultureller Ausdrucksformen müssen allerdings gar nicht so lange warten: Bereits jetzt stehen 2.000 qm im Werksviertel ausschließlich für Kunst- und Kulturnutzung zur Verfügung.

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